Heute sind die Rocoto-Pflanzen* per Post gekommen. Ich war überrascht. Dafür, dass sie aus einem Karton raus kamen, waren sie wunderbar in Schuss! Da es ein herrlich sonniger Tag war, habe ich sie gleich eingepflanzt. Das Wort „rocoto“ kommt von „rukutu“ – das ist Quechua, die Sprache der Inkas. Der wissenschaftliche Name ist Capsicum pubescens. Und auf Deutsch heißt es einfach: „Baum“-Chili. Denn die Rocoto-Pflanze kann bis zu 1,50 Meter groß werden und hat eine buschige Wuchsform. Sie verspricht große violette Blumen und ist noch dazu mehrjährig. Was will man mehr! Und damit ihr wisst, wie Rocoto-Chilis aussehen, hat meine Freundin Claudia Camino gleich welche aus einem Markt in Lima fotografiert. Gracias, Claudita, tolle Exemplare! 

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Meine Mutter berichtet immer von ihrer peruanischen Freundin aus Stuttgart, die letztes Jahr eine riesige Baum-Chili-Ernte hatte. Die Ernte fiel so gut aus, dass sie die kostbaren Schätze sogar an südamerikanische Mitbürgerinnen verkaufte. Sie waren alle ganz gierig danach, denn das Rocoto-Chili ist fast so dickfleischig wie eine Paprika, hat einen sehr fruchtigen Geschmak und ist sehr scharf. Aber auf eine gute, freundliche Art. Das Gehirn soll sogar beim Verzehr Endorphine produzieren. Das sorgt für ein ähnliches Glücksgefühl wie beim Sport Treiben.

Wenn ich das alles höre, werde ich euphorisch! So viele rote Baum-Chilis mal in meinem süd-pfälzischen Garten… eine prächtige Aussicht! Wie würde ich sie zubereiten? Am liebsten als Mus für gegrillte Spieße, die köstliche anticuchos!

 

* Mit freundlicher Unterstützung von Flora-partner.de