Kein Mensch mit peruanischen Wurzeln kann sich den Himmel ohne Essen vorstellen, das hörte ich vor Jahren. Und das stimmt. Ich gebe zu, wenn ich einen Flug nach Peru buche – und erst recht im Flieger nach Lima  – denke ich zuerst daran, was ich alles essen werde.

Strand in Mancora

Himmel in Mancora

Danach denke ich an die Familie, an Papa, den ich so lange nicht gesehen habe…, den ich viel öfters hätte anrufen sollen… Wohin wird er mich diesmal zum Essen bringen? Und schon bin ich wieder beim Essen! Wir geben unserem Essen sogar Kosenamen, wenn wir darüber reden: Aus Ceviche, wird dann „mi cebichito„. Wenn mich meine Freundin Caro (auch in Lima geboren) wieder erinnert, dass ich sie so lange nicht mehr besucht habe, braucht sie mir eigentlich nur sagen: „Ich koche heute ají de gallina.“ Und schon fahre ich die 60 km ohne Wenn und Aber. Wie ein Esel hinter der Karotte. So einfach, so gut!!!